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Nominativ und Akkusativ — Erklärung

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Regel und Verwendung

Nominativ und Akkusativ sind zwei der vier Fälle im Deutschen. Der Nominativ wird für das Subjekt verwendet, während der Akkusativ das direkte Objekt markiert. Diese beiden Fälle sind besonders wichtig, weil viele Sätze eine klare Subjekt-Objekt-Struktur haben. Der Nominativ antwortet auf die Frage "Wer?" oder "Was?", der Akkusativ auf "Wen?" oder "Was?".

Der Nominativ: Das Subjekt

Der Nominativ wird für das Subjekt eines Satzes verwendet. Das Subjekt ist das "Wer" oder "Was", das die Aktion im Satz ausführt. Beispiele: Der Mann läuft. Die Frau singt. Das Kind lacht. Der Nominativ steht auch nach dem Verb "sein" oder "werden" im Prädikatsnomen: Das ist mein Freund. (nicht: Das ist meinen Freund.) Hier ist das Wort nach dem Verb das Subjekt, nicht das Objekt, und steht daher im Nominativ.

✅ Positive Beispielsätze

DeutschDeutsch
Der Mann sieht die Frau.
Das Kind kauft einen Apfel.

⛔ Negative Beispielsätze

DeutschDeutsch
Der Mann sieht die Frau nicht.
Das Kind kauft keinen Apfel.

❓ Frage-Beispielsätze

DeutschDeutsch
Sieht der Mann die Frau?
Kauft das Kind einen Apfel?

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