Die Pluralbildung im Deutschen folgt mehreren Regeln, die je nach Nomen unterschiedlich sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Sprachen gibt es nicht eine einzige Pluralendung, sondern verschiedene Möglichkeiten, die vom Genus, der Silbenstruktur und dem Ursprung des Nomens abhängen.
Die vier Hauptpluralmorpheme
Das Suffix -e wird oft bei maskulinen und femininen Einsilbern verwendet: der Mann - die Männer, die Hand - die Hände, der Freund - die Freunde
Das Suffix -er kommt hauptsächlich bei Neutra vor: das Kind - die Kinder, das Haus - die Häuser
Das Suffix -en oder -n ist die häufigste Endung bei Feminina: die Frau - die Frauen, die Schule - die Schulen, die Blume - die Blumen
Das Suffix -s wird bei Fremdwörtern, modernen Lehnwörtern und Abkürzungen verwendet: das Auto - die Autos, das Foto - die Fotos, das Café - die Cafés